Keine Zeit für Praxisanleitung!

Keine Zeit zum Lernen!

WAS TUN?

Lehr-Schablonen für Praxisanleitung

Mit wenig Aufwand zielgerichtet anleiten

Arbeits- & Lernaufgaben rasch gestaltet

Lern-Schablonen für Azubis

Selberlernen leicht gemacht

Last-Minute-Lernen mit Erfolg



Ein Must-have für die Pflegeausbildung

- Zum Lehren & Zum Lernen -

Elsevier Verlag/2. Auflage 2022


Lehr-Lern-Schablonen sind ein innovatives Ausbildungsinstrument für ein handlungsorientiertes Lehren und Lernen in der Pflegeausbildung, einsetzbar an allen drei Lernorten (Lernort Praxis, Lernort Schule, Dritter Lernort). Infolgedessen bieten sie sich als Lehr-Lern-Mittel sehr gut an für Arbeits- & Lernaufgaben durch die Praxisanleitung, für Lern- & Arbeitsaufgaben von Seiten der Schule und zum Selberlernen für zu Hause (z.B. Lernstoff wiederholen/vertiefen und/oder auf Prüfungen vorbereiten).

Lehr-Lern-Schablonen reduzieren Komplexität und Stofffülle, indem sie den Fokus auf themenspezifisches Basiswissen setzen. Der Begriff „Schablone“ weist darauf hin, dass sich das Lehren und Lernen innerhalb einer gesetzten Grundstruktur (Rahmen) abspielt. Die Ausgestaltung ist dabei frei wählbar und orientiert sich am Lern- und Kompetenzstand des Auszubildenden, als auch am speziellen Setting und Szenarium und den Präferenzen und Prioritäten der am Lernprozess beteiligten Personen.

Lehr-Lern-Schabkonen sind handlungsorientiert konzipiert. Gut verständliche Aktionsschritte mit klar formulierten Leitfragen, die in vorgegebener Reihenfolge zu bearbeiten sind, fungieren wie ein roter Faden im Lernprozess und führen Auszubildende sicher zum Lern-Ziel. Die Aktionsschritte sind der „Text, die Leitfragen das „Leiten“. Daraus ergibt sich die moderne Variante der Leittext-Methode. Der komplette Leit-Text befindet sich pflegeprozessorientiert auf einem einzigen DinA4 Arbeitsblatt, sodass Auszubildende Zusammenhänge rasch erkennen können und die Lern-Motivation erhalten bleibt.

 

Handlungsorientierte Lehr-Lern-Instrumente, zu denen auch die Lehr-Lern-Schablonen gehören, ermöglichen den Erwerb vieler verschiedener Schlüsselqualifikationen, die zum Erreichen des Ausbildungszieles `komplexer Kompetenzerwerb´ unabdingbar sind. Der Paragraph 5(1) PflBG spricht von fachlichen und personalen Kompetenzen einschließlich der zugrunde liegenden methodischen, sozialen, interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen und der zugrunde liegenden Lernkompetenz sowie der Fähigkeit zum Wissenstransfer und zur Selbstreflexion, mit denen die Pflege von Menschen aller Altersstufen in unterschiedlichen Lebenssituationen und in verschiedenen institutionellen Versorgungskontexten erst möglich wird. Der Begriff „Handlungsorientierung“ meint, dass die (Lern-)Aktivität des Auszubildenden im Mittelpunkt steht - Kopf-, Herz- und Handarbeit. Auszubildende sollen möglichst viel selbst entdecken, erkunden, erproben, erörtern, erarbeiten, erforschen und erfragen. Dadurch vernetzt sich die Theorie mit der Praxis, die Praxis mit der Theorie und die Praxis mit der Praxis.

Das Pflegeberufegesetz (Generalistik) sieht fünf Themenbereiche (Kompetenzbereiche I, II, III, IV, V) vor, benannt als Kompetenzen der beruflichen Pflegeausbildung, die Auszubildende in den drei Jahren Pflegeausbildung erwerben müssen, um das Ausbildungsziel gemäß §5 PflBG zu erreichen. Der Kompetenzbereich I fokussiert kurz gefasst den Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten rund um `Pflegeprozess & Pflegediagnostik´, der Kompetenzbereich II zu „Kommunikation & Beratung“, der Kompetenzbereich III zu „Kooperation“, der Kompetenzbereich IV zu „Gesetze & Leitlinien“ und der Kompetenzbereich V zu „Berufsethik“. Jedem Kompetenzbereich (KB) sind Kompetenzschwerpunkte (KS) zugeordnet, die den Anlagen 1 bis 5 der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV) zu entnehmen sind.

 

Risikopotenzial-bezogene Lehr-Lern-Schablonen eignen sich insbesondere für Arbeits- und Lernaufgaben aus dem Kompetenzbereiche I, krankheitsbild-bezogenen Lehr-Lern-Schablonen für Arbeits- und Lernaufgaben aus dem Kompetenzbereich III, und pflegesituations-bezogen Lehr-Lern-Schablonen für Arbeits- und Lernaufgaben aus den Kompetenzbereichen II, IV und V.